Auftraggeberin: Gemeinde Sins
In Zusammenarbeit mit KIP Siedlungsplan AG
Im Zentrum von Sins nimmt die bauliche Dichte stetig zu, während öffentliche Räume teilweise stark vom Verkehr geprägt sind. Ziel der Gemeinde ist es, diese Bereiche als attraktive Begegnungsorte zu gestalten und das Dorfbild aufzuwerten. Die Inbetriebnahme der Südwest-Umfahrung eröffnet zudem die Möglichkeit, Strassenräume und Siedlungsgebiete im Zentrum und rund um den Bahnhof zugunsten einer höheren Lebensqualität neu zu gestalten.
Neubaugebiete werden mit vergleichsweise hoher Dichte realisiert, wodurch sich die bisher langsam gewachsene, kleinteilige Dorfstruktur verändert. Um das Dorf weiterhin als Einheit erlebbar zu machen, setzt die Gemeinde auf sorgfältige Übergänge, durchdachte Volumen, gestaltete Vorzonen mit Bäumen und den Erhalt bestehender Einzelbauten. So bleibt ein Gleichgewicht zwischen neuer Entwicklung und historischer Dorfidentität erhalten.
Der Entwicklungsrichtplan (ERP Dorf) dient als strategisches Instrument für die langfristige räumliche Entwicklung entlang der Hauptachsen im Dorfkern. Er gibt den Rahmen für die Nutzung öffentlicher Räume, Strassenräume und angrenzender Gebiete vor und ist für die Behörden verbindlich. Bauprojekte werden an den Vorgaben des ERP ausgerichtet, während gleichzeitig ausreichend Flexibilität bleibt, um einzelne Projekte ortsbaulich gut einzubetten und die nachhaltige Entwicklung von Sins aktiv zu steuern.





