Dem Ensemble mit den Fabrikgebäuden Birchmeier & Cie. aus der Zeit zwischen 1876 und 1962 kommt eine hohe lokal- und wirtschaftsgeschichtliche Bedeutung zu. Das Birchmeier-Areal ist dabei nicht als Einzelobjekt zu verstehen, sondern als komplexe und verschachtelte Baustruktur, in der neben den Gebäuden auch die Zwischenräume von wesentlicher Bedeutung sind.
Im Rahmen der Gesamtrevision der Nutzungsplanung wird für das Areal eine Ensembleschutzzone eingeführt. Diese verankert insbesondere den Erhalt der drei längs gerichteten Hauptbauten sowie die prägenden räumlichen Zusammenhänge innerhalb des Ensembles.
Die Richtlinie zeigt, gestützt auf die Bau- und Nutzungsordnung (BNO) sowie das aktualisierte Bauinventar, die Möglichkeiten zum Erhalt und zur baulichen Weiterentwicklung innerhalb der Ensembleschutzzone auf. Sie definiert anwendungsorientierte Prinzipien, welche den Vollzug bei Bauvorhaben für die Gemeinde erleichtern und der Eigentümerschaft den bestehenden Entwicklungsspielraum transparent aufzeigen
Auftraggeberin:
Gemeinde Künten



